Andachten:

Mal angenommen

 

  • Mal angenommen, … Gottes Wort hätte Kraft in meinem Leben.
  • Mal angenommen, es würde stimmen, was ich in der Bibel lese.
  • Mal angenommen, Gott meint genau mich.
  • Mal angenommen, Gott wählt genau dich und mich aus, um etwas zu bewegen.
  • Wie würdest du reagieren? Wie würde ich darauf reagieren?

 

Mal angenommen, wir würden Gottes Wort ernst nehmen. Wie würde ich mich wohl verhalten? Wie würdest du dich verhalten? Wenn wir beide, du und ich, es wagen dies gemeinsam zu versuchen. Ob wir beide dann lange damit allein wären oder ob sich vielleicht noch andere dazu anstecken lassen würden? Wie wäre es, wenn plötzlich jeder mitmachen würde, aber wo anfangen? Am besten bei mir selbst! Oder doch lieber gemeinsam anfangen?

Gemeinsam anfangen, gemeinsam annehmen: dass du und ich, wir beide, Angenommene sind von Gott, ja, angenommen von Christus selbst, von Christus geliebt. Wir beide geliebt, wir beide auf einer Stufe mit Christus. Das erzeugt in mir ein Lob zu Gott. Bei dir auch?

Vielleicht ist es genau das, was Paulus im Römerbrief Kap 15,7 meint:

 

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“

 

Nehmen wir also weiter an: Was wäre, wenn wir uns gegenseitig annehmen würden. Wenn jeder den anderen annehmen würde, so wie er ist, mit seinen Stärken, die er hat, aber auch mit seinen Schwächen. Was könnten wir bewegen im Jahr 2015? Kannst du diese Aufgabe der Annahme annehmen?

 

(Michael Schwalbe)